FrauvonWelt

Die Welt von einem rosa Plüschsessel aus betrachtet.

Der grüne Brief

Verfasst von frauvonwelt am Juni 14, 2007

Nachdem FrauvonWelt Berlin und die phosphorisierende Begegnung glücklich hinter sich gelassen hat, erwarten sie zu Hause neue Ungereimtheiten. Früh am Morgen findet sie in ihrem Briefkasten einen Umschlag, darin ein Zettelchen, mintgrünes Papier mit blauer Schrift:
Ein chinesisches Sprichtwort sagt: “Große Kunst ist dann erreicht, wenn man nichts mehr weglassen kann.”
Du bist für mich die größte Kunst.

Darunter einige Hieroglyphen, die selbst Tut Anch Amore Schmitz oder sein Adjutant Ramses von Briskoll nicht übersetzen hätte können. FrauvonWelt studiert bei einem verdammt heißen Kaffee den geheimnisvollen Brief. Er ist eindeutig an sie adressiert. Aber Hinweise auf den Absender findet sie keine.
Wie nun den Tag überleben? FrauvonWelt ist nämlich das zweitneugierigste Geschöpf auf Erden, gleich nach ihrer Nachbarin, die stets zu sagen pflegt: Ich bin nicht neugierig, wenn ich alles weiß. Soll FrauvonWelt jetzt die Nachbarin fragen, ob sie was gesehen hat? Die Neugierde siegt über die Peinlichkeit.
Dingdong… Dingdong… Dingdong. Hm, die ist wohl einkaufen.

Eine Antwort zu “Der grüne Brief”

  1. frauvonwelt sagte

    Pe / Website (14.6.07 22:40)
    Ich hatte mal eine Pornopostkarte im Briefkasten. Die war doppelt so breit wie normale Postkarten, wegen des Herrn. Von wem die war, habe ich auch nie herausgefunden.

    Mr. Spott / Website (15.6.07 00:06)
    Neugierig bin ich nicht, möchte aber schon wissen, wie die Geschichte nun weiter geht.

    FrauvonWelt / Website (15.6.07 08:43)
    Liebe Pe, haben Sie denn versucht, es herauszufinden? Die Vorgehensweise würde mich interessieren.

    Herr Mr. Spott, vielleicht waren Sie es ja. Mit einer Hand am Tannenbaum und mit der anderen Briefchen schreiben, das würde zu Ihnen passen.

    Erdge Schoss / Website (15.6.07 10:58)
    So, so, liebe FrauvonWelt, ein mintgrünes Zettelchen also. In der Hausfarbe einer nicht näher zu erwähnenden Ladenkette. Klingt nach dem Hausmeister Ihrer Filiale, der heimlich durchs Schlüsselloch schaut, wenn Sie sich verkaufsfertig machen. Und den Spruch hat er aus einem Glückskeks mehr schlecht als recht abgepinnt.
    Ihr Sherlock Schoss

    500beine / Website (15.6.07 11:00)
    Hm, die könnte auch im Dunkeln sitzen, die Nachbarin, und heimlich Zettelchen verfassen mit blauer Tinte.

    Das chin. Sprichwort mit dem nichts mehr weglassen können, weil nichts mehr da ist, was noch weg kann, spricht mir volle LOTTE aus dem deutschen Herzen;
    Sackzement!, würde Briskoll meinen, das ist Globalisierung.

    FrauvonWelt / Website (15.6.07 13:59)
    Da mein Kommentar zu Herrn Mr. Spotts Tannenbaum für leichte (wirklich nur leichte) Erregung bei einem Teil meiner Leserschaft gesorgt hat, muss ich das jetzt mal gerade biegen.
    Herr Mr. Spott muss nämlich in der Tat einen echten (wenn auch toten) Tannenbaum festhalten, sonst kippt er um. Der Baum. Weil er doch keine Wurzeln mehr hat.
    Wieso man einen verdorrten Baum ohne Wurzeln einpflanzt? Weil es noch Menschen mit Hoffnung gibt.

    Pe / Website (15.6.07 14:12)
    Ich habe die üblichen Verdächtigen (insbesondere den Hausmeister) über den Brillenrand hinweg angekniffelt. Recht schonungslos angekniffelt, wie ich betonen möchte. Tat sich nichts.

    Ettore Schmitz / Website (15.6.07 15:13)
    Mist.
    Hätte von mir sein können.
    Aber viel früher halt.

    Hyperüberobaerabbrüll Schmitz
    (wg. des wundervollen Kommentatorenfüllhorns – man nennt es Anziehungskraft.)

    P.S. Die Karte bei Frau .pe auch, aber NOCH viel früher.

    Pe / Website (15.6.07 16:46)
    Damals, als wir noch einen blitzeblanken Hormonspiegel hatten.

    Ettore / Website (15.6.07 19:26)
    Den hatten WIR verdammichnocheins nie.
    Aber sonst…

    Chin.: Pendang Schmitz

    Pe / Website (15.6.07 23:03)
    Ah, der feine Herr Schmitz möchte heute knötern.

    Ettore / Website (16.6.07 18:35)
    Nö, meine Liebe. Gestern.
    Gestern vielleicht.

    Herzlixt
    Ihr Schmitzinger

    P.S. Ich weiss nicht mal, was “knötern” ist.

    herold / Website (17.6.07 10:39)
    die sprichwörter der chinesen sind oft so unergründlich wie ihre küche.

    schneck06 / Website (17.6.07 12:43)
    der spruch ist bescheuert, liebe frau frauvonwelt. große kunst ist nämlich dann erreicht, wenn man ALLES weglassen kann. insofern konsequent, wenn der absender fehlt. könnte von mir sein.

    FrauvonWelt / Website (17.6.07 22:34)
    Wie sieht es denn mit Ihrer Küche aus, werter Herold, passt die auch zu Ihren Sprüchen? Oder hat man da anschließend mehr Hunger als vorher?

    Mein lieber Schneck, der Spruch könnte von Ihnen sein? Sind Sie bescheuert?

    Waever (18.6.07 14:37)

    FrauvonWelt / Website (18.6.07 22:51)
    Aha, Sie waren es also, werter Herr waever. Da wäre ich ja nie drauf gekommen. Ausgerechnet.

    Dr. Walter Waßmuth (19.6.07 15:19)
    Hallo Du, Frau,
    wie geht das denn weiter mit dem Brief? Oder hat keiner Lust, sich da drum zu kümmern? Gut, wer im Glashaus sitzt, soll nicht mit den Steinen. Ich tu ja auch keinen Strich zuviel, schon gar nicht bei dem Wetter. Und dann in Polyestersocken, das ist wie Gummistiefel, so patschnass. Ich mach jetzt hitzefrei.
    Dein Muthi

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