Horizontale Integration
Verfasst von frauvonwelt am Dezember 3, 2007
FrauvonWelt kann links und rechts. Gleichzeitig.
Horizontale Integration optimiert den Informationsfluss. Deswegen kann FrauvonWelt auch Heine auswendig. Geht ganz einfach. Gedicht lesen, rechte Hirnhälfte anschalten, links ist sowieso immer an, Gedicht noch mal lesen, fertig. Gedicht im Kopf.
Lyrik bringt die Gehirnhälften ins Gleichgewicht. Jeden Tag ein paar Zeilen, und schon stellt sich dieses Ich-liege-in-der-Hängematte-Gefühl im Hirn ein.
Was aber macht FrauvonWelt mit Heine im Kopf? Goethe zitieren zum Beispiel. Das ist dann die vertikale Integration.
Dieser Eintrag wurde erstellt am Dezember 3, 2007 um 10:40 und ist abgelegt unter Alltagswelt, Lyrikwelt. Verschlagwortet mit : Gehirnhälften, Goethe, Heine, Horizontale Integration, Ich-liege-in-der-Hängematte-Gefühl, Lyrik. Du kannst alle Antworten auf diesen Eintrag mitverfolgen über den RSS 2.0 Feed. Du kannst einen Kommentar hinterlassen, oder Trackback von deiner eigenen Seite.

Westpfalz-Johnny sagte
wie sieht es denn mit Ihrer Wechselwirkung zwischen Himbeereis und Depressionen aus? Ist das dann diagonale Integration?
ettoreschmitz sagte
Das geht bei mir alles nicht bzw. schief, liebe FrauDrvonWelt, weil ich kaum Substanz genug für 1 Hirnhälfte habe, geschweige denn für zwo! Aber macht ja nix. Isch hab Computer.
Rechtsklick, Linksklick – alles drin. Copynpaste.
Stromausfall? Na und. Was machen Sie z.B. mit Ihrem Lyrikschatz wenn die Tieftruhe auftaut oder im Heizkeller der Brenner wegschläft? Genau. Handarbeit. Hihi.
Wir in der Forensik auch. Braucht man garkein Hirn.
Busserl
Ihr
Hemisphärio Schmitz
(Meister der dimensionalen Vertikaldegeneration)
Björn Grau sagte
Verehrteste!
Wie schalte ich rechts ein?
Wissbegierige Grüße,
Ihr Herr Grau
Erdge Schoss sagte
Aber das, liebe FrauvonWelt,
ist alles nichts gegen das BILDCHEN,
mit dem sich Ihre omnigeschätzte Interglobalheiligkeit Schmitz
hier neuerdings materialisiert.
Herzlich
Ihr Erdge Schoss
frauvonwelt sagte
Lieber Westpfalz-Johnny,
das mit der Depression und dem Himbeereis ist in jedem Fall linear, ganz egal, wie Sie’s drehen.
Herzlich
Ihre FrauvonWelt
frauvonwelt sagte
Mein lieber Ettore,
sollte ich jemals vor einer defekten Tieftruhe gesessen haben, so habe ich zuerst Heines „Mit starken Händen“ im Gleichklang mit seiner „Mittlalterlichen Rohheit“ zitiert, um anschließend, nachdem die Tieftruhe wieder leise zu säuseln angefangen hat, mit „Meinem schönsten Liebesantrag“ den Deckel zu zu hämmern und dem blöden Kasten ein für alle Mal einzutrichtern, dass er niemals wieder hat kaputt zu gehen. Sie wäre bis heute heile geblieben. Lyrik hilft immer. Handarbeit auch.
Herzlich zurückbusserlnd
Ihre FrauvonWelt
frauvonwelt sagte
Rechts einschalten, werter Herr Grau, ist ganz einfach. Sie müssen sich erst das Geburtsland der Elben denken, sich dann ein bestimmtes Elbenvolk auswählen, in deren Sprache ein Literaturlexikon des Mittelalters verfassen, anschließend jedem einzelnen Elben die Gutenachtgeschichte der Fortuna vorlesen, nebenbei des Paracelsus Opus Chirurgicum im Uhrzeigersinn drehen und auswendig lernen, schon ist rechts an. Es kann allerdings sein, dass darüber Herbst wird.
Herzlichst
Ihre FrauvonWelt
Stockfisch sagte
Das erinnert mich an die Quälerei vom Erlkönig wärend meiner Grundschulzeit. Wir mussten solchen Kram damals auswendig lernen.
Die erste Strophe kann ich heute noch. Die hat sich regelrecht ins Gehirn gefressen.
Oh mann hätte ich damals als 6 jähriger schon gewusst das es verschiedene Gehirnhälften gibt. Da hätt ich dem Lehrer aber was…
Goggi sagte
Das erinnert mich daran, dass ich noch ein kleines Goethe-Büchlein bei mir zu Hause habe, das gar nicht meins ist und darin lesen tut sich auch ganz gut. Und zitieren.
Gut habe ich Sie wiedergefunden Frau v.W., sieht schick aus hier
Grüsse
frauvonwelt sagte
Lieber Stockfisch,
Sie haben mit 6 den Erlkönig auswendig gelernt? Tolle Schule. Ihr Lehrer hat das garantiert gewusst mit den Gehirnhälften. Toller Lehrer. Und wieso können Sie nur noch die erste Strophe? Schlechter Schüler. Setzen. Sechs.
Und jetzt bitte nachsprechen:
„Dem Vater grausets, er reitet geschwind,
Er hält in Armen das ächzende Kind,
Erreicht den Hof mit Müh und Not;
In seinen Armen das Kind war tot.“
Morgen frag ich Sie ab. Den ganzen Erlkönig.
Den Rohrstock biegend und die Brille zurecht zückend
Ihre FrauvonRottenmeier
frauvonwelt sagte
Danke, Herr Goggi, dass Sie sich nach etlichen Monaten mal wieder hier her trauen. WO WAREN SIE SO LANGE???
Ich bin heute in bester Rottenmeier-Stimmung. Können Sie wenigstens Ihren Text? Los, stehen Sie auf. Und jetzt bitte die komplette ZIBLIS.
Abwartend
Ihre RottenmeiervonWelt